wie angekündigt war der 28.3.2012 mein diesjähriger Anwandertag in Holzhau. Spaßeshalber hatte ich auf Facebook zum Mitwandern eingeladen. Der Sohn und ich waren aber dann doch allein auf der Strecke. 3/4 sechs am Morgen sind wir von Berlin losgefahren, um mit dem Zeitzeichen des mdr Punkt 9 Uhr die Gaststube des Holzhauer Erbrichtsgasthofes zu betreten. In diesem erwartete uns bereits der Wirt mit einem leckeren Frühstück.
Wanderstart bei traumhaftem Wanderwetter (einige Beweisfotos werde ich bei facebook einstellen) war 10 vor 10. Die Strecke verlief wie geplant auf Wegen, von welchen zu erwarten war, dass sie gut begehbar sind. Später zeigte sich, das eigentlich jeder Weg im Töpferwald bereits gut bis sehr gut bewanderbar ist. Das erste Teilstück verlief über Die Alte Straße - Brettellenweg - Proßweg - bis zur großen Buche, welche auch den Hintergrund für mein Profilbild gibt. Wie man sich vorstellen kann, war die beiderseitige Freude sehr groß, sich gesund und munter wiederzusehen. Waren wir uns doch zuletzt im Oktober des Vorjahres begegnet. Von hieraus ging es erst einmal über den R-Weg zurück bis zur Brauerei Rechenberg. Im Schalander gab es ein großes Kellerbier gegen den Durst und für den Mineralien- und Vitaminhaushalt. Über den Schanzenweg führte der Rückweg wieder zum Erbgericht, um dort das Mittagesssen einzunehmen.
Ohne großen Aufenthalt, ging es auf den zweiten Streckenabschnitt. Dieser führte erneut über ein Stück Brettellenweg, um dann aber sofort in den Schwerdtweg abzubiegen. Dort wo der Schwerdtweg den E-Flügel kreuzt, war Aussichtspause. Gerade in der jetzigen Jahreszeit, wenn die Bäume noch unbelaubt sind, bietet sich von hier ein herrlicher Blick hinüber zum Holzhauer Oberdorf und den Höhen des böhmischen Erzgebirges. in etwa so, wie auf der folgenden Ansichtskarte von Walter Richter.
Bei diesem Foto wird sich Walter Richter auf dem Reitsteig - also etwa in 700 m Höhe befunden haben. Der Schwerdtweg kreuzt den E-Flügel 80 m höher. Desto besser ist der Ausblick.
Die Wanderung führte uns weiter auf dem Schwerdtweg*, ab der Dreitelle als H-Weg bezeichnet. Etwa 1 km nach Höhnes-Ruh, an der Stelle, an welcher es uns sonst nach links Richtung Gimmlitzquelle führt, ging es diesmal nach rechts. Kurz bevor sich die Teichtelle hinabsenkt, kann man quer durch den Wald, auf einer Schneise zum Reitsteig absteigen. Dieser bringt den Wanderer zurück nach Holzhau. Zuletzt auf den N-Weg und durch die Brettelle. Einen Ort, an welchem man sich nicht oft genug aufhalten kann.
Fazit: eine wunderbare Wanderung von etwa 20 km Länge, viel frische Luft, Begegnungen mit Bäumen und überrascht wirkenden Rehen. Denn wann verirrt sich im März schon mal ein Wanderer in ihr Revier.
Im Jahr 1895 beantragte Ernst Richter aus Frankenberg/Sa. den Bau eines Wohnhauses in Holzhau. Mit dessen Fertigstellung, noch im selben Jahr, war die erste Holzhauer gewerbliche Einrichtung für den Tourismus entstanden. Die ersten "Sommerfrischler" kamen spätestens 1896. Holzhau ist heutzutage vor allem für Wintersportler anziehend, aber zu jeder Jahreszeit einen Urlaub wert. Auch wenn es "Richters Sommerfrische" seit ca. 75 Jahren unter diesem Namen nicht mehr gibt.
Willkommen
Herzlich Willkommen auf meinem kleinen Holzhau blog. Dieser soll aus meiner Sicht als Urlauber vor allem zum Besuch dieses schönen Urlaubsortes im Osterzgebirge einladen. Außerdem möchte ich die Leser, mit Ansichtskarten des Holzhauer Ansichtskarten-Verlages von Walter Richter bekannt machen. Als Sohn von Ernst Richter war er später Wirt von "Richters Sommerfrische". Bekannt ist er über Holzhau hinaus, als Ansichtskartenproduzent. Ihm sind viele alte Ortsansichten von Holzhau zu verdanken.
Freitag, 30. März 2012
Dienstag, 27. März 2012
Rechenberger Bier, das isotonische Wandergetränk
Die Pfälzer haben mich mit ihrem Wanderwein inspiriert. Auch ich hatte auf Wanderungen schon eine kleine Flasche Wein als Getränk zur Wegzehrung mit dabei. Bei Erzgebirgswanderungen in der Holzhauer Umgebung, greife ich jedoch viel lieber auf ein frisch gezapftes "Rechenberger" zurück. Das erhalte ich in jeder Gaststätte am Wegesrand. Jedenfalls wenn diese auf deutschen Seite des Gebirges befindlich ist. Sofern ich in Tschechien einkehre, muss ich halt auf böhmisches Bier ausweichen - was keine so schlechte Alternative ist. Holzhau-Wanderer berichtete darüber, dass Kantor Naumann sogar extra deswegen nach Böhmen wanderte.
Was macht Bier zum idealen Wandergetränk? Sein würziger, leicht bitterer Geschmack macht es schon rein gefühlt zu Durstlöscher. Es erfrischt uns. Über das Gefühl hinaus, ist Bier auch isotonisch. Das bedeutet, sein osmotischer Druck entspricht dem unseres Blutes. Bier enthält viele Mineralstoffe und Vitamine. Zudem ist Bier entgegen der landläufigen Vorurteile kalorienarm.
Ein gutes Wandergetränk ist Bier jedoch nur in Maßen genossen. Wie ich aus eigenem Erleben und Beobachtungen weiß, weicht bei größeren Mengen getrunkenen Bieres, die erfrischende Wirkung und macht der Trägheit Platz. Dazu tragen die beruhigende Wirkung des Hopfens und der enthaltene Alkohol* bei. Um den beim Wandern erlittenen Flüssigkeitsverlust auszugleichen genügt also ein Bier. Um dieses Maß nicht zu überschreiten, verfügen gut bestückte Gaststätten auch über 0,5 Liter Gläser. Nach dieser Menge heißt es dann: weiterwandern. Das Motto bleibt: Immer wieder Holzhau!
Hierzu passt eine Walter Richter Karte, auf welcher die Brauerei zu sehen ist. Auch schon 100 Jahre alt.
*das perfekte Wandergetränk wäre ein alkoholfreies Bier. Allerdings scheint mir, dass durch den Entzug des Alkohols auch ein Entzug des Geschmacks stattfindet. Ich habe jedenfalls noch kein Alkoholfreies entdeckt, welches wie richtiges Bier schmeckt. Diejenigen, welche in der Werbung das Gegenteil behaupten, werden für diese öffentlich verkündete Unwahrheit offenbar gut entschädigt.
Was macht Bier zum idealen Wandergetränk? Sein würziger, leicht bitterer Geschmack macht es schon rein gefühlt zu Durstlöscher. Es erfrischt uns. Über das Gefühl hinaus, ist Bier auch isotonisch. Das bedeutet, sein osmotischer Druck entspricht dem unseres Blutes. Bier enthält viele Mineralstoffe und Vitamine. Zudem ist Bier entgegen der landläufigen Vorurteile kalorienarm.
Ein gutes Wandergetränk ist Bier jedoch nur in Maßen genossen. Wie ich aus eigenem Erleben und Beobachtungen weiß, weicht bei größeren Mengen getrunkenen Bieres, die erfrischende Wirkung und macht der Trägheit Platz. Dazu tragen die beruhigende Wirkung des Hopfens und der enthaltene Alkohol* bei. Um den beim Wandern erlittenen Flüssigkeitsverlust auszugleichen genügt also ein Bier. Um dieses Maß nicht zu überschreiten, verfügen gut bestückte Gaststätten auch über 0,5 Liter Gläser. Nach dieser Menge heißt es dann: weiterwandern. Das Motto bleibt: Immer wieder Holzhau!
Hierzu passt eine Walter Richter Karte, auf welcher die Brauerei zu sehen ist. Auch schon 100 Jahre alt.
*das perfekte Wandergetränk wäre ein alkoholfreies Bier. Allerdings scheint mir, dass durch den Entzug des Alkohols auch ein Entzug des Geschmacks stattfindet. Ich habe jedenfalls noch kein Alkoholfreies entdeckt, welches wie richtiges Bier schmeckt. Diejenigen, welche in der Werbung das Gegenteil behaupten, werden für diese öffentlich verkündete Unwahrheit offenbar gut entschädigt.
Sonntag, 25. März 2012
Frank Zappa kommt mit nach Holzhau
die Spannung steigt, die Vorfreude wird immer größer. Fast fühle ich mich schon im Urlaub befindlich. Obwohl es eigentlich gar kein richtiger Urlaub, sondern nur ein dreitägiger Kurzaufenthalt sein wird. Wie dem auch sei: ich freue mich riesig darauf.
Drei Tage sind es nur noch. Dann geht es in aller Frühe los. Mit im Gepäck als Reisemusik sind die passenden CDs. Das werden weder Erzgebirgsklänge von Joachim Süß oder den Randfichten, noch Truckermelodien im Country-style sein. Mitgenommen werden selbstverständlich die CDs von Frank Zappa*. Dessen Musik wird mich begleiten, bis ich den MDR Empfangsbereich erreicht habe und für die Zeit des Urlaubs auch mal Andrea Berg, Patrick Lindner, Olaf Berger und Helene Fischer konsumiere. Obwohl die nicht meine Musikwelt sind, unterstützen sie aber das Feriengefühl. Eben weil ich diese Musik nur im Erzgebirgsurlaub höre und daher mit Erholung verbinde. Sozusagen als bedingter Reflex. Nur die Musik genügt mir aber nicht. Um zu wirken, muss ich schon in der Gegend sein. Am besten in der Gaststube vom Erbgericht in Holzhau.
Die Wetterprognosen hören sich auch gut an. Milde Temperaturen von 10 °C, Sonnenschein und geringe Regenwahrscheinlichkeit freuen den Wanderer.
*mitnehmen werde ich "The Grand Wazoo", "Waka/Jawaka", "Tinseltown Rebellion", "The man from utopia" und "The perfekt Stranger".
Blick hinüber zum Kannelberg im Töpferwald. Für 2 1/2 Tage mein Wanderrevier. Vor 100 Jahren von Walter Richter ins Bild gesetzt. Welche Touren wir im und um den Töpferwald wander, entscheidet sich vor Ort. Eine Strecke hatte ich bereits hier avisiert. Eine weitere wird sicherlich über den Berg zur Weicheltmühle oder nach Hermsdorf führen. Das wird sich zeigen und ist auch vom Zustand der Wege abhängig. Ich gehe aber davon aus, dass neben dem Brettellenweg u.a. auch die Kalkstraße, der Krötenbachweg und der Schlüsselweg gut begehbar sind.
Drei Tage sind es nur noch. Dann geht es in aller Frühe los. Mit im Gepäck als Reisemusik sind die passenden CDs. Das werden weder Erzgebirgsklänge von Joachim Süß oder den Randfichten, noch Truckermelodien im Country-style sein. Mitgenommen werden selbstverständlich die CDs von Frank Zappa*. Dessen Musik wird mich begleiten, bis ich den MDR Empfangsbereich erreicht habe und für die Zeit des Urlaubs auch mal Andrea Berg, Patrick Lindner, Olaf Berger und Helene Fischer konsumiere. Obwohl die nicht meine Musikwelt sind, unterstützen sie aber das Feriengefühl. Eben weil ich diese Musik nur im Erzgebirgsurlaub höre und daher mit Erholung verbinde. Sozusagen als bedingter Reflex. Nur die Musik genügt mir aber nicht. Um zu wirken, muss ich schon in der Gegend sein. Am besten in der Gaststube vom Erbgericht in Holzhau.
Die Wetterprognosen hören sich auch gut an. Milde Temperaturen von 10 °C, Sonnenschein und geringe Regenwahrscheinlichkeit freuen den Wanderer.
*mitnehmen werde ich "The Grand Wazoo", "Waka/Jawaka", "Tinseltown Rebellion", "The man from utopia" und "The perfekt Stranger".
Blick hinüber zum Kannelberg im Töpferwald. Für 2 1/2 Tage mein Wanderrevier. Vor 100 Jahren von Walter Richter ins Bild gesetzt. Welche Touren wir im und um den Töpferwald wander, entscheidet sich vor Ort. Eine Strecke hatte ich bereits hier avisiert. Eine weitere wird sicherlich über den Berg zur Weicheltmühle oder nach Hermsdorf führen. Das wird sich zeigen und ist auch vom Zustand der Wege abhängig. Ich gehe aber davon aus, dass neben dem Brettellenweg u.a. auch die Kalkstraße, der Krötenbachweg und der Schlüsselweg gut begehbar sind.
Freitag, 23. März 2012
Gedanken bei der Zeitungslektüre
Die "Freie Presse"* war so freundlich den blog-Beitrag "immer wieder Holzhau" in Auszügen als Leserbrief zu veröffentlichen. Das gefällt mir - nicht nur, weil die eigene Eitelkeit gern etwas von sich in der Zeitung liest. Freude macht mir vor allem jegliche Form von positiver Werbung für Erzgebirgsurlaub. Besonders, wenn dieser in Holzhau und seinen Vororten stattfindet. Denn dieser schafft ja nicht nur Freude und Entspannung bei den Urlaubern, sondern hilft auch Arbeitsplätze zu sichern.
Woran ich ebenfalls beim Lesen dachte? Da steht geschrieben, dieser verrückte Mensch fährt seit rund 50 Jahren nach Holzhau, er wird also nicht mehr jung sein. Das ist relativ. Klar fühl ich mich noch jung und da mein erster Aufenthalt in Holzhau mit 3 oder 4 Jahren stattfand, ist auch klar, dass man mit weniger als 60 Jahren bereits 50 Jahre lang dort hinfahren kann.
Tatsache ist aber auch, dass im Nichtwinter reiferes Alter und graues Haar den duchschnittlichen Holzhau-Gast kennzeichnen. Wichtig wäre jedoch, das mehr junge Leute solchen "nahen" Urlaubsort aufsuchen. Wie sich an mir zeigt, kann das feste Bindungen erzeugen. Sozusagen Nachhaltigkeit in der Wahl des Urlaubsortes.
Gerade für Kinder bieten auch solche Orte viel Möglichkeiten abseits des Computers, selbst wenn langes wandern noch nicht das Ding eines Kindes sind. Wo kann man sonst noch Staudämme bauen? Holzhau-Urlaub hilft sicher auch, Interesse für und Kenntnis von der heimischen Natur zu entwickeln und zu fördern.
Ein Baum mit einem Stammdurchmesser von 1 m und fast 50 m Höhe ist für ein Kind noch riesiger, als für den ausgewachsenen Zeitgenossen.
Möglicherweise sollte auch wieder darüber nachgedacht werden, geführte Försterwanderungen durchzuführen.
* schade, dass gerade die Hinweise auf ortsnahe Attraktionen keinen Platz fanden. Aber der Neugierige findet das ja im Original.
Mal schauen, was sich heute an Richter Karten so anbietet.
Da nehmen wir mal eine Karte von Bienenmühle. Und zwar mit dem "Café Franke" - auch heute noch zu empfehlen.
Woran ich ebenfalls beim Lesen dachte? Da steht geschrieben, dieser verrückte Mensch fährt seit rund 50 Jahren nach Holzhau, er wird also nicht mehr jung sein. Das ist relativ. Klar fühl ich mich noch jung und da mein erster Aufenthalt in Holzhau mit 3 oder 4 Jahren stattfand, ist auch klar, dass man mit weniger als 60 Jahren bereits 50 Jahre lang dort hinfahren kann.
Tatsache ist aber auch, dass im Nichtwinter reiferes Alter und graues Haar den duchschnittlichen Holzhau-Gast kennzeichnen. Wichtig wäre jedoch, das mehr junge Leute solchen "nahen" Urlaubsort aufsuchen. Wie sich an mir zeigt, kann das feste Bindungen erzeugen. Sozusagen Nachhaltigkeit in der Wahl des Urlaubsortes.
Gerade für Kinder bieten auch solche Orte viel Möglichkeiten abseits des Computers, selbst wenn langes wandern noch nicht das Ding eines Kindes sind. Wo kann man sonst noch Staudämme bauen? Holzhau-Urlaub hilft sicher auch, Interesse für und Kenntnis von der heimischen Natur zu entwickeln und zu fördern.
Ein Baum mit einem Stammdurchmesser von 1 m und fast 50 m Höhe ist für ein Kind noch riesiger, als für den ausgewachsenen Zeitgenossen.
Möglicherweise sollte auch wieder darüber nachgedacht werden, geführte Försterwanderungen durchzuführen.
* schade, dass gerade die Hinweise auf ortsnahe Attraktionen keinen Platz fanden. Aber der Neugierige findet das ja im Original.
Mal schauen, was sich heute an Richter Karten so anbietet.
Da nehmen wir mal eine Karte von Bienenmühle. Und zwar mit dem "Café Franke" - auch heute noch zu empfehlen.
Mittwoch, 21. März 2012
nicht erst bis Ostern warten ...
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche.
zog sich in raue Berge zurück.
Schon wieder Goethe, schon wieder Faust.
Aber recht hat er doch. Auch wenn wir auch im Tale der Freiberger Mulde neben dem grünenden Hoffnungsglück noch Spuren der Macht des alten Winters entdecken werden.
Hinaus, hinaus!
Für mich dauert es noch 7 Tage, bis ich das vor Ort überprüfe. Jeder der kann sollte jetzt wieder raus an die Natur. Egal ob nach Holzhau oder an einen anderen schönen Ort.
Manche Wege werden noch nass und auch von Schnee und Eis bedeckt sein. Was macht das schon dem Wanderer aus. Meine erste diesjährige Wanderung wird mich wohl auf folgendem Wege sehen:
Brettellenweg, Proßweg, Muldentalstraße, Kinderkutschensteig, Alte Straße, Trostgrundweg.
Wir sehen uns!
heute mal nicht die Rückseite, sondern die Vorderansicht einer Walter Richter Karte, vorgedruckt als Anwortschreiben auf Buchungsanfragen. Will mal hoffen, das W.Richter wenigstens so lange gewartet hat, bis eine "gefällige Rückäußerung" hätte eintreffen können.
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche.
zog sich in raue Berge zurück.
Schon wieder Goethe, schon wieder Faust.
Aber recht hat er doch. Auch wenn wir auch im Tale der Freiberger Mulde neben dem grünenden Hoffnungsglück noch Spuren der Macht des alten Winters entdecken werden.
Hinaus, hinaus!
Für mich dauert es noch 7 Tage, bis ich das vor Ort überprüfe. Jeder der kann sollte jetzt wieder raus an die Natur. Egal ob nach Holzhau oder an einen anderen schönen Ort.
Manche Wege werden noch nass und auch von Schnee und Eis bedeckt sein. Was macht das schon dem Wanderer aus. Meine erste diesjährige Wanderung wird mich wohl auf folgendem Wege sehen:
Brettellenweg, Proßweg, Muldentalstraße, Kinderkutschensteig, Alte Straße, Trostgrundweg.
Wir sehen uns!
heute mal nicht die Rückseite, sondern die Vorderansicht einer Walter Richter Karte, vorgedruckt als Anwortschreiben auf Buchungsanfragen. Will mal hoffen, das W.Richter wenigstens so lange gewartet hat, bis eine "gefällige Rückäußerung" hätte eintreffen können.
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