Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem kleinen Holzhau blog. Dieser soll aus meiner Sicht als Urlauber vor allem zum Besuch dieses schönen Urlaubsortes im Osterzgebirge einladen. Außerdem möchte ich die Leser, mit Ansichtskarten des Holzhauer Ansichtskarten-Verlages von Walter Richter bekannt machen. Als Sohn von Ernst Richter war er später Wirt von "Richters Sommerfrische". Bekannt ist er über Holzhau hinaus, als Ansichtskartenproduzent. Ihm sind viele alte Ortsansichten von Holzhau zu verdanken.
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Sonntag, 20. Januar 2013

"Schneemangel" in Holzhau

auch aus dem fernen Berlin, lässt sich verfolgen, dass es mit Schnee in der Gegend von Holzhau, im Moment nicht so üppig zugeht. Das swf meldet seit Tagen konstant 16 cm. Die beliebte Holzhauer Internetseite "Holzhau.de" berichtet, das weniger als 25 cm Schnee liegen und daher keine maschinelle Herstellung von Loipen stattfinden kann. Ich weiß nicht so recht, ob ich letzteres gut oder schlecht empfinden soll. Wege auf dem alten Bahndamm, welche ich in der Vegetationsperiode nicht betreten darf, werden im Winter durch Technik derartig zu Gletschern verdichtet, dass die Vegetationsperiode dort erheblich später als bei natürlichem Ablauf beginnen kann. Das der Boden keinen Schaden nimmt ist auch kaum vorstellbar. Irgendwie widersprüchlich. Ebenso, wie der massive Einsatz von Beschneiungstechnik, um die Pisten in Betrieb zu halten, während gleichzeitig Bürgerbewegungen gegen im Nachbarland geplante Windkraftanlagen   protestieren. Jede der Parteien hat ihre Argumente. Irgendwo muss der von uns geforderte und verbrauchte Strom ja herkommen, der Fremdenverkehr muss am Leben erhalten werden, um dessen Wirtschaftskraft am Ort zu halten und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Natur sollte aber um ihrer selbst und uns zum Nutzen auch geschont werden. Offenbar ein Kreislauf, in welchem die Vernunft nichts zu melden hat. Möglicherweise sollte man es übergreifend, mit Natur-nahem Fremdenverkehr, zu allen Jahreszeiten und bei allen natürlichen Bedingungen versuchen. Da predigt man aber gewiss taube Ohren. Wer verzichtet schon gern freiwillig auf ökonomischen Gewinn und Bequemlichkeit?

Zu W. Richters Zeiten gab es das Problem in dieser Art noch nicht. Die Skiläufer selbst waren ihre eigene Spurmaschine und in die "Sommerfrische" ging es zu allen Jahreszeiten. Wir halten es in der Familie noch heute so, denn  Holzhau ist zu allen Zeiten schön, erholsam und des Besuches wert.

vor 100 Jahren. karte von W. Richter

Freitag, 13. Juli 2012

Mit dem Fahrrad durch Gebirge


Heute einmal mit dem Auschnitt aus einer Karte von W. Richter. Sie zeigt uns vor dem Hintergrund von Richters Sommerfrische einen Mann mit Fahrrad. Möglicherweise W. Richter selbst. Auch damals schon war der "Drahtesel" ein beliebtes Transportmittel, um von einem Ort zum anderen zu gelangen.  Polizist und Postbote nutzen das Fahrrad ebenso, wie Privatleute.
Mir fiel das ein, als ich vor zwei Tagen in der mdr-Sendung "biwak" einen Beitrag zum Biken im Erzgebirge sah. Schon das Wort zeigt den Unterschied zwischen damals und heute. Mit der früheren Fahrrädern, ohne Schaltung konnte man vor allem in der Ebene und bei Abfahrten gut vorankommen. Bergauf, wie hier in der Brettelle hieß es - schieben.
Mit heutigen speziellen "Bikes" schafft es der einigermaßen über Ausdauer verfügende Radler auch den Berg hoch und im schwierigen Gelände - wie uns die Sendung anschaulich demonstrierte. Aktueller Trend sind E-Bikes, also Fahrräder mit elektromotorischer Unterstützung. Damit können selbst wenig trainierte Radler, die Strecken im Erzgebirge bewältigen.

Die im Beitrag gefahrene Strecke über Illingmühle - Weicheltmühle - Schickelshöhe - Steinkuppe, ist auch eine schöne Wanderstrecke. Bin ich mit Start und Ziel "Erbgericht Holzhau" so ähnlich schon gelaufen. Aber fit möchte man dafür schon sein. Es sind deutlich über 20 km zu bewältigen.

Was ich im schönen mdr Beitrag (welcher sicher schon im Frühjahr entstand) auch noch feststellte ist, dass die Steinkuppe schon wieder geschrumpft ist. Früher war sie 806 m hoch, biwak hatte sie in der 8000 Tour auf 805 m abgesenkt, jetzt wurden 804 m genannt. Also noch 5 Beiträge bis zur 799!

Mittwoch, 16. Mai 2012

nicht nur den Ball flach halten ...

bald wird das Fußball-EM-Fieber grassieren. Da werde ich den Ball ganz flach und mich völlig heraus halten. Was sicher nicht einfach ist. Denn Zeitgenossen, welche sich selbst für Fans und Sportsleute halten, werden unfair herum krakelen und mit aus dem Fenster geworfenen Böllern jedes Tor feiern und somit meinen Schlaf stören. Es dürfte verständlich sein, dass ich innerlich jedes Tor feiere, welches nicht fällt. Zum Glück bin ich in der Finalrunde dann im Urlaub. Selbstverständlich in Holzhau.

Auch dort kann es flach zu gehen. Und damit meine ich nun das Gelände. Obwohl im Mittelgebirge gelegen und   bei Wanderungen durch stetes auf und ab anstrengend sein könnend, geht es auch flach.

Einige Beispiele für Wanderungen ohne große Höhenunterschiede überwinden zu müssen. Sollte man oben auf dem Berg, z.B. in der auf 760 m gelegenen Fischerbaude den Urlaub verbringen, kann man rund um die Steinkuppe und den Katzenstein schöne Wanderungen durchführen und dabei auch bis zum Torfhaus gelangen. Unterwegs laden Bänke zum Verweilen und zum Genießen der Ruhe ein. Wer länger unterwegs sein möchte, dem sei empfohlen, durch den Ringelwald zu wandern. Das langweilige geradeaus des Ringels, lässt vermeiden. Man benützt ganz einfach die Parallelwege des Ringels - Alter Ringelweg und Hangweg. Wenn man es bis zum Klötzerweg geschafft hat, wird man durch eine schöne Aussicht belohnt.

die "Partie am Ringel" brachte Walter Richter 1920 auf die Ansichtskarte
Aber auch der, unmittelbar im Tal der Mulde, in der Alten Mühle oder dem Erbgericht seinen Urlaub Verbringende, kann flach wandern. Er folgt einfach der Mulde über den Muldentalweg und wenn er am Teichhaus vorbei ist, den Grenzweg. Der Weg führt ihn zum ehemaligen Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld, welcher heute Gaststätte und Hotel (SWF) ist. Dabei geht es zwar über 100 m nach oben - das merkt man aber kaum, da sich dieser Anstieg auf 7 km verteilt. Die Strecke ist ideal: wenn man noch dem Frühstück loswandert, ist man zum Mittagessen am SWF. Auf dem Rückweg kann man dann im Teichhaus schon wieder Kaffee trinken und Kuchen essen. So muss man trotz der 14 km Weg nicht fürchten, abzunehmen

Montag, 20. Februar 2012

Skispringen in Holzhau und Skifasching an der Bergstraße

am 17.Februar fand wieder mal ein offizielles Skispringen in Holzhau statt. Der Holzhauer Skiliftbetreiber Alexander Richter richtete dafür extra eine K3 und ein K5 Schanze her. Die Schanzengröße verrät uns schon, dass es hier um ein Springen des Nachwuchses ging. Bis zu 12-Jährige gingen nämlich in Holzhau zum zweiten Springen der Kids jump on snow Tour an den Start. Abgesehen vom phantasielosen Namen der Veranstaltung (findet sich da keine erzgebirgische Bezeichnung?), sicherlich eine feine Sache und bestimmt von der Begeisterung aller Beteiligten getragen.
In der Vergangenheit existierten ja zwei feste Sprungschanzen in Holzhau. Der Holzhau-Wanderer berichtete darüber. Zu wünschen wäre, das solche Veranstaltungen zur Tradition werden. Und vielleicht steht irgendwann wieder eine Skisprungschanze in Holzhau.

Kurioses am Rande. Der Zeit voraus ist die "Freie Presse" diese berichtete am 18.2. über die Veranstaltung und machte dabei Holzhau schon mal zum Frauensteiner Ortsteil.

Wie es sich gehört, eine Walter Richter-Karte mit Sprungschanze. Zu sehen ist die zu Weihnachten 1931 eingeweihte Gastbergschanze.

An der im Bild gezeigten Stelle fand auch in diesem Jahr der Skifasching von Holzhau statt.

Samstag, 11. Februar 2012

Musik für Sie - auch in Holzhau

da ich gestern Abend noch arbeiten war, habe ich mir das Winterspecial von "Musik für Sie" aufgezeichnet und heute zum Frühstück angesehen. Ich gebe zu - bei der Musik habe ich meistens den schnellen Vorlauf bedient und nur den Schneeschuhfahrermarsch komplett angehört.
Die Sendung hat mit prima gefallen, war eine schöne Werbung für die Gegend. Ein kleines Haar in der Suppe findet man immer. Ich hätte mir gewünscht, es wäre ein wenig mehr Werbung für die unweisse Zeit betrieben worden. So wie es die Familie Beer für ihr Biathlon für alle getan hat. Denn es ist in der Tat so, dass sich in jeder Jahreszeit Urlaub im Erzgebirge lohnt. Gerade für den Winter ist diese Werbung nicht erforderlich. Das macht der Winter schon selbst.
Uta Bresan und Alexander Richter starteten im übrigen mit ihrem Airboard aus etwa 725 m Höhe -  nicht aus "fast 800 m" zur ihrer Rutsch-Partie. Obwohl das Gelände im Winter durch die dicke Schneeauflage höher ist, als auf Karten verzeichnet - so viel mach das aber wirklich nicht aus ;-) .
Um wirklich fast 800 m zu erreichen, müsste man schon nahe an den Gipfel der 806 m hohen Steinkuppe heran. Aber auch "reichlich 700 m" sind ein schöner Startpunkt, um rasant, in das ca. 100 m tiefer gelegene Tal der Mulde zu gelangen.

Leider habe ich in der MDR Mediathek nicht die komplette Sendung finden können, um es denen von Euch, welche diese verpasst haben zeigen zu können. Als Ersatz kann ich nur den Trailer zur Sendung, auf der Natureisbahn von Holzhau anbieten.

Garnieren werden wir das heute mal mit einer Winterkarte aus Nassau. Selbstverständlich von Walter Richter.

Samstag, 14. Januar 2012

Steinkuppenlauf und Telemarken in Holzhau

der Erzgebirgs-Winter in diesem Jahr scheint mir ein wenig komisch zu sein. Es fehlt der kräftige Frost, welcher konservierend auf den gefallenen Schnee wirkt. So ist die Schneeauflage immer dann, wenn es mal wärmer wird und regnet gleich wieder weggespült.
Um so mehr freut es mich daher, dass es pünklich vor dem Wochenende wieder frisch geschneit hat. So können die geplanten Veranstaltungen an der Steinkuppe stattfinden. Es wäre sehr schade für alle, welche sich darauf nicht nur vorbereitet, sondern auch gefreut haben.
Es ist zu hoffen, dass auch zum Telemarken in Holzhau gute Bedingungen herrschen. Diesem schönen Sport wäre das zu wünschen!

Blick auf das verschneite Oberholzhau. Karte aus dem Jahr 1925.

Dienstag, 10. Januar 2012

Holzhau Tourismus heute - Teil 2, Neu-Hermsdorf

unbestritten hatte das Wirken von Ernst Richter Einfluss auf den Tourismus in der Gegend. Mit dem Bau seiner "Sommerfrische" gab er den Startschuss, welchem weitere folgten. Die Fischerbaude ist allseits bekannt, jedoch nicht der einzige Nachfolger.
Auch in heutiger Zeit gibt es solche nachhaltigen Pionierleistungen. Viele machen sich verdient um den Tourismus verdient und nur wenige machen große Worte darum. Sie tun es einfach!
Als ein Beispiel wäre hier das SWF am ehemaligen Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld zu nennen. Hätte nicht im Jahr 1993 der Kauf dieses Bahnhofs und dessen Umwandlung in ein Ferienhotel stattgefunden, gäbe es wohl einen verfallenen Bahnhof mehr im Lande. Diese Umwandlung führte sicher zur Belebung des Urlaubsortes Neu-Hermsdorf. Die Schaffung eines attraktiven Hotels, ist jedoch nur die Spitze des belebenden Eisberges.
Ich möchte behaupten, dass die dort verlaufenden Loipe, einen großen Teil ihrer Attraktivität durch dieses Wirken der Familie Dietrich erfährt. Skiläufer (und im Sommer Wanderer) verfügen damit über eine Verpflegungsstation direkt an der Loipe. Die Loipe selbst gäbe es in jetziger Form möglicherweise gar nicht. Sie wäre zum Teil bewachsen mit Fichten und die beiden kleinen Brücken zusammengestürzt oder aus Sicherheitsgründen abgerissen. Beide Brücken wurden durch das SWF saniert. Das alles nutzt allen.

Mein Dank also an die Familie Dietrich


Leider habe ich bislang keine Walter-Richter-Karte mit dem Bahnhof finden können. Als Ersatz eine schöne Winteransicht von Neu-Hermsdorf. Der Fotograf hatte seine Kamera an der Stelle aufgebaut, an welcher jetzt der kleine Windpark mit 3 Anlagen, weit sichtbar den Ort markiert. Ganz rechts sehen wir das Alte Zollhaus, an der linken Seite das Wettin. Rechts von letzterem geht es zum SWF und der Bahndammloipe. In nur 5 Minuten ist man da.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Martin Schmitt in Holzhau

nein, nicht wirklich. Obwohl sich sicherlich viele darüber freuen würden, sollte Martin Schmitt mal in Holzhau vorbeischauen. Fans dürfte er dort auch haben. Holzhau ist Wintersportort und hatte gar einmal 2 Schanzen. Da liegt es nahe, das er dort Ansehen genießt. Ich jedenfalls bin heutzutage eher mehr von Martin begeistert, als zu Zeiten seiner großen Erfolge!

Es ist tatsächlich erstaunlich, wie lange Martin Schmitt schon aktiv und auch leistungsstark ist. Auch wenn das manch einer nicht so wirklich anerkennt, da eben Leistung oft auf Spitzenplätze eingegrenzt wird. Immerhin war Martin für die Vierschanzentournee aufgestellt und bei beiden Springen auch für den Wettkampf qualifiziert. Nicht wegen früherer Erfolge, sondern jetziger Leistungen! Das setzt hartes Training voraus.  Gegenwärtig wird wieder einmal viel geratschlagt - er möge doch aufhören. Solche Diskussionen gegenüber einem tadellosen und fairen Sportsmann halte ich für unwürdig und auch unfair. Ob und wie es sportlich weitergeht, haben doch zuallererst Martin Schmitt und die Trainer zu entscheiden. Ohne Tips von Biertisch und Zeitung. Und fair gegenüber dem Sportler und Menschen Martin Schmitt. Was auch bedeuten muss, dass er die gleichen Chancen erhält wie junge Springer.

Dienstag, 3. Januar 2012

Frühlingswetter im Januar

Noch vor kurzem freuten wir uns über schönes Winterwetter. Alles war weiß - Pisten und Loipen für die Wintersportler benutzbar. Seit einigen Tagen sieht es jedoch, rein Wintersporttechnisch gar nicht gut aus. Bei Temperaturen welche eher an den Frühling, denn an den Winter denken lassen, sind von der weißen Pracht nichts als ein paar symbolische Flecken geblieben. Die Webcams von holzhau.de und von Sport-Richter zeigen grüne und braune Wiesen.
Der Wetterbericht lässt jedoch Hoffnung aufkommen. Ab morgen sind wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeschauer angekündigt! Mit ein bissel Glück herrschen also am kommenden Wochenende wieder nutzbare Wintersportverhältnisse - auch wenn sie nicht ideal sein werden.
Dann sieht es vielleicht so aus wie auf der heutigen Karte. Walter Richter stand im Winter 1929 auf der alten, nach Moldava führenden Straße oberhalb des alten Teichhauses, welches wir im Vordergrund sehen. So sieht das auch noch heutzutage aus. Nur das jetzt vor dem Gebäude noch die Häuser der Gaststätte und Pension An der Loipe sichtbar wären. Für Langläufer ein idealer Ausgangspunkt für Skiwanderungen - direkt an der Bahndammloipe gelegen. Hinter dem alten Teichhaus erkennen wir das heutige Teichhaus, ebenfalls eine empfehlenswerte Gaststätte und Pension mit ideale Lage zum Einstieg in die Loipe.

Karte von W Richter, Holzhau 46b

Sonntag, 18. Dezember 2011

Wintersport in Holzhau

bekannt und beliebt ist Holzhau seit langem als Wintersportort. Das Gelände ist gut geeignet und Holzhau ist schneesicher. Folgende Internetseite zeigt uns die Loipen und auch die Abfahrten
Zu Walter Richters Zeit gab es in Holzhau sogar zwei Skisprungschanzen. Eine direkt auf dem Gipfel der 806 m hohen Steinkuppe und eine an der alten Straße - auf halben Wege zwischen der Kreuzung Tannenweg und dem Hotel "Talblick".
Walter Richter hat sogar eine Ansichtskarte von einem Skisprungwettkampf gemacht.


Gastbergschanze - AK von W. Richter

Der Springer ist gerade abgesprungen und wird dann nach etwa 25 m landen. Diese Schanze nannte sich - nach ihrem dem Standort Gastbergschanze. Dort befand sich nämlich das Haus der Familie Gast, woraus sich eben der Name Gastberg für die Bezeichnung des Hanges ableitet. Im Haus befand sich damals ein Café.

Montag, 12. Dezember 2011

Nassau - das Nachbardorf hinter dem Berg

im Winter des Jahres 1935 ist Walter Richter mal nach Nassau gewandert um dort Ansichtskartenmotive zu suchen. Nassau ist eines der längsten Waldhufendörfer Sachsens. In Nassaus Kirche steht die letzte, von Gottfried Silbermann fertig gebaute Orgel.
Für den Wintersportler ist Nassau, vor allem wegen des schneesicheren Langlaufgebietes, rund um den 805 m hohen Kannelberg von Interesse. Aber selbstverständlich ist das auch den anderen Jahreszeiten ein schönes Wandergebiet. Schade, das es dort kaum noch Einkehrmöglichkeiten gibt. Diese wurde nach und nach Opfer der veränderten Ferieninteressen der Menschen. Das prominenteste dieser Opfer ist das Alte Forsthaus, eine renommierte und früher sehr gut besuchte Ausflugsgaststätte und Ferienheim.
Von Nassau hat man im übrigen herrliche Fernsichten über das sächsische Erzgebirge und hinüber zum nahe gelegene Frauenstein. Nassau ist heutzutage Ortsteil dieser "Perle des Erzgebirges".
Nassauer Ortsmitte mit Kirche. W. Richter 1935


und noch ein Literaturtip für Geschichtsinteressierte: Karl Gotthilf Steiger

Montag, 5. Dezember 2011

der erste Schnee im Winter 2011/2012

vor zwei Tagen habe ich es noch als Rückschau in die Vergangenheit geschrieben. Heute habe ich nun über holzhau.de gelesen, dass es endlich geschneit hat. Nun sieht es in Holzhau wirklich wie Winter aus und es wirkt dadurch auch schon weihnachtlicher als noch gestern. Wollen wir hoffen, das nach und nach noch mehr von dem weißen Zeug kommt, damit auch die Wintersportler zur ihrem Recht und die Quartiergeber zu ihren Gästen kommen.

Ski heil aus Berlin, für die Wintersportler und ihre Bretter die, die Welt bedeuten!
Skiläufer vor dem "Wettin" in Neu-Hermsdorf. Etwa 1914.
 Die Karte ist selbstverständlich von Walter Richter.