Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem kleinen Holzhau blog. Dieser soll aus meiner Sicht als Urlauber vor allem zum Besuch dieses schönen Urlaubsortes im Osterzgebirge einladen. Außerdem möchte ich die Leser, mit Ansichtskarten des Holzhauer Ansichtskarten-Verlages von Walter Richter bekannt machen. Als Sohn von Ernst Richter war er später Wirt von "Richters Sommerfrische". Bekannt ist er über Holzhau hinaus, als Ansichtskartenproduzent. Ihm sind viele alte Ortsansichten von Holzhau zu verdanken.

Freitag, 13. Februar 2015

Winterwandern im Erzgebirge

Sozusagen als Fortsetzung des Beitrages vom 3.Februar. 
Ein Quartier im Februar habe ich bekommen. Somit beginnt jetzt das Nachdenken über die machbaren Wandertouren. Denn ich möchte wandern und nicht Ski laufen. Solches Denken gibt es nicht nur bei mir. Es existiert offenbar eine wachsende Anzahl von Menschen, welche auch im Winter lieber ohne Bretter unterwegs sein möchten. Wie man hört und im Fernsehen sieht, gibt es bereits Orte, welche diese Tendenz berücksichtigen und Winterwanderwege räumen und wandertauglich machen. Mit diesem Engagement wird auch für Menschen, welche nicht mit Skiern wandern können oder wollen, ein schöner Winterurlaub ermöglicht. Damit letzlich der Tourismus zusätzlich belebt. Gute Beispiele entdeckte ich unter anderem für Oberwiesenthal. Unterschiedlich schwierige und bis zu 7 km lange Wanderstrecken werden dort angeboten. Wie gut diese wirklich sind, kann ich jedoch nicht aus eigener Anschauung beurteilen.

Auch für die Gegend, in welcher ich das durchaus bewerten kann, habe ich mich mal im Internet umgetan. Was wird da also für Holzhau und seine Umgebung angeboten? Das ist leider nur dürftig und aus Sicht eines Wanderers schon peinlich. Zwei Touren sind zu finden:
- von Holzhau über den Muldentalweg zum Teichhaus (3,2 km);
- von Bienenmühle entlang der Muldenstraße zum Ökobad Rechenberg (1,3 km).
Hand aufs Herz. Das sind definitiv keine Wanderungen! Die Tour zum Teichhaus lasse ich mal als Spaziergang, um dort Kaffee zu trinken gelten. Aber eine Wanderung ist das nicht wirklich. Und den Vorschlag von Bienenmühle zum Ökobad entlang der Muldenstraße zu wandern betrachte ich als einen schlechten Scherz. Ich würde vorschlagen, diese Angebote zu streichen. Besser kein Angebot als solche Peinlichkeiten!
Das benachbarte Frauenstein bietet eine Rundwanderung von Frauenstein über die Walkmühle im Gimmlitztal und dann bis zur Pombachbrücke und zurück nach Frauenstein an. Länge etwa 6 km.

Das Problem besteht eigentlich nicht darin, dass keine Wege da sind. Im Winter sind allerdings nicht alle diese Wege nutzbar. Die einen sind tief verschneit, die anderen als Loipen gespurt und also für Fußgänger nicht zugelassen. So verbleiben die auch vom Forst und als Wirtschaftszugänge genutzten Straßen. Da fallen mir sofort die Brettelle, die Kalkstraße und die Ringelstraße ein. Und für Wanderer vom Startpunkt Bienenmühle, ist möglicherweise der Proßweg gangbar.

Ich werde somit die drei Tage nutzen, mir solche Möglichkeiten anzusehen und zu testen. Aus dem Gefühl heraus, könnte ich für Wanderer folgenden Tagesausflug vorschlagen. 

Mit der FEG bis Bienenmühle. Von hier ein Stück durch den Ort und dann über den Proßweg bis zum Rechenberger Weg. Hier hat man die Wahl. Auf dem Proßweg bleiben und bis zur Brettelle laufen, oder eben den Rechenberger Weg nach oben bis an die B171 nehmen und an dieser nach rechts bis zum alten Forsthaus und über die Kalkstraße bis zur Brettelle wandern. Diese nach unten zurück in das Muldental gehen und in einer der Holzhauer Gaststätten Mittag essen. Nahe liegend wären das "Erbgericht", der "Lindenhof" oder die "Alte Mühle". Vor allem wenn man die Wanderung dann später auf dem Muldentalweg bis zum "Teichhaus" fortsetzen möchte oder/und vom Bahnhof Holzhau zurück fahren will. Selbstverständlich kann man auch im "Eschenhof" einkehren. Um dann vom Haltepunkt Skilift zurück nach Hause fahren. Die Strecke der Wanderung beträgt etwa 7 bis 8 km und enthält je 200 m Auf- und Abstieg. Wer das Teichhaus mitnimmt erhält noch 6 Bonus-Kilometer.

Ich werde versuchen bis ins Gimmlitztal zur Weicheltmühle zu gelangen. Über Brettelle und Krötenbachweg sollte ich auf jeden Fall bis zum Schlüsselweg kommen, ohne Loipen zu zerlatschen. Ob der Schlüsselweg für Wanderer begehbar ist, muss ich sehen. Vielleicht liest ein Wissender den Beitrag und kommentiert ihn.

Als Karte nehmen wir doch gleich mal das Teichhaus. Die Karte stammt aus dem Jahr 1929. Übrigens im Februar dieses Jahres war es besonders kalt. Bis auf Minus 30 Grad sollen die Temperaturen damals gesunken sein.




1 Kommentar:

  1. Wie häufig in der letzten Zeit wird es spannend. Weil ich nämlich mit der Bahn hach Holzhau fahre.

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